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    <title>Darmpilz</title>
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    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>carola.heine@email.de</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2009</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-11T17:37:13+00:00</dc:date>
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      <title>Candida Albicans &#45; Erfahrungsbericht Darmpilz</title>
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      <description>Candida: Von der Diagnose bis zur erfolgreichen Behandlung: candida&#45;darmpilz.abgehakt.net ist eine private Website zum Thema Hefepilzbefall im Darm, die rein persönliche Erfahrungen mit Darmpilzen schildert und ausdrücklich keine medizinische Beratung zur Behandlung von Candida Albicans anbieten kann. Bitte immer zuerst einen Arzt fragen!Arzt fragen: Das habe ich selbst auch getan. Genau genommen erzählte ich nacheinander drei verschiedenen Ärzten, wie schlecht es mir geht. Wirklich interessiert hat es sie aber leider nicht, siehe »Meine Ausgangssituation«.

»Liebe Frau Doktor J.,

vielen Dank für den letzten Termin bei Ihnen, als Ihnen die Zeit fehlte, sich mit mir ins Behandlungszimmer zu setzen und Sie mir und den staunend lauschenden Rentnern im Wartezimmer die Ergebnisse meiner Untersuchung auf Darmpilze einfach mal eben spontan an der Termintheke vorgelesen haben. Als Kassenpatientin muss man sich an so was in Zukunft vermutlich gewöhnen.

Die Blutuntersuchung auf Hefepilz im Darm ist laut Laborbericht also negativ ausgefallen und normalerweise hätte ich nun ein anstrengendes Gespräch mit Ihnen führen müssen: Darüber, dass ich persönlich drei Menschen kenne, bei denen solche Blutuntersuchungen zur Feststellung einer Darmpilzinfektion negativ ausfielen. Bei denen sich später aber durch eine Stuhluntersuchung das Gegenteil herausstellte ... ebenso wie ich von einigen Personen weiß, die eine negative Stuhlprobe abgegeben hatten, dann durch eine Blutuntersuchung aber irgendwann von einer inneren Candida&#45;Bevölkerung in schädlichen Ausmaßen erfuhren.

Da Sie aber so gar keine Zeit hatten und nunmehr die dritte Ärztin waren, die an mir lieber immer noch ganz andere Blutuntersuchungen auf irgendwelchen Verdacht hin durchführen möchte, statt mir einmal wirklich zuzuhören, obwohl ich gleich Dutzende der typischen Symptome für einen Hefepilz, eine Darmmykose aufweise, habe ich die Behandlung nun selbst durchgeführt.

Nicht erschrecken. Ich lebe noch. Mehr als das: Es geht mir großartig.Nach fast zwei Jahren, in denen ich gegen chronische Erschöpfung und durchgehenden Süßhunger kämpfte, immer müde und ausgebrannt war und mich ununterbrochen mit wechselnden diffusen Beschwerden herumplagte, täglich mehrmals Durchfall hatte und immer wieder vor Erschöpfung im Sitzen eingeschlafen bin, habe ich nun mein Leben wieder.

In der letzten Woche meiner vierwöchigen selbst konzipierten Kur unterhielt ich mich mit einer Internet&#45;Bekannten, die mir von ihrer Übermüdung berichtete und von ihrem Heißhunger auf Zuckerwaren, der sie rund um die Uhr im Griff hatte. Ich erzählte ihr von meiner Antipilz&#45;Kur und sie erkannte ausreichend viele Symptome wieder, um es auch zu probieren. Auch ihr geht es nun wieder gut.

Dieser Zwischenfall ist der Grund, warum ich lieber eine Internet&#45;Seite mit einem Erfahrungsbericht mache, als mich ein drittes Mal wegen Zeitmangel von Ihnen nach Hause schicken zu lassen: Mindestens zwei Menschen haben bereits davon profitiert, dass ich mich selbst gründlich informiert habe. Vielleicht werden es ja noch mehr.

Ihnen aber, Frau Doktor J., muss ich wohl danken. 

Hätten Sie Zeit für mich gehabt und mir wirklich zugehört, als ich verzweifelt und ausgelaugt zu Ihnen kam, hätte es vermutlich noch viele Monate und weitere aufwändige Untersuchungen gedauert, bis Sie einer Behandlung gegen Pilze im Darm zugestimmt hatten.

Da Sie mich aber zweimal nacheinander lieber schnell wieder heimschickten, aktivierten Sie meine Selbstheilungskräfte. Zuerst im Hirn, dann auch für den Darm. Schönen Dank dafür.</description>
      <dc:subject>Startseite</dc:subject>
      <dc:date>2008-10-09T12:26:49+00:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Müsli online bestellen und selbst mischen</title>
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      <description>Nachdem ich hier in schöner Regelmäßigkeit irgendwelche als Blablupp&#45;Kommentare getarnten Spam&#45;Einträge für Müslimixer entfernen musste, habe ich einfach mal nachgerechnet.Diese Nachricht an alle &quot;Werbenden&quot;, die mir erzählen wollten, dass es für mich einfacher und günstiger ist, mein Müsli online zu mischen und dann gemischt ins Haus geliefert zu bekommen, in Dosen:

1) ich brauche nicht ständig neue Müslidosen.

2) mal eben die Zutaten verrühren, das schaff ich gerade noch alle vier bis fünf Wochen. 

3) für 4.000 bis 4.500 Gramm von meinem selbst gemischten Müsli der Candida&#45;Kur zahle ich ca. 25 Euro, eher weniger.

4) für nur 3.000 Gramm von online gemischtem Müsli mit weniger vielseitigen Zutaten würde ich aber 39 Euro zahlen. Mit Porto ggf. noch mehr.

5) diese Ersparnis von immerhin mindestens 120 Euro im Jahr geb ich doch lieber für was anderes aus als für Müslidosen :&#45;)</description>
      <dc:subject>Blog</dc:subject>
      <dc:date>2009-06-11T17:37:13+00:00</dc:date>
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      <title>Noch mehr zum Thema &#8220;Ernährung und Gesundheit&#8221;: Neurodermitis</title>
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      <description>Fundstück aus einem Gesundheitsportal: Ernährung bei Neurodermitis.Wenn man sich das so durchliest: So sollte man sich sowieso nach Möglichkeit größtenteils ernähren, also ohne Farbstoffe, Konservierungszusätze, Fertigkost, Fast Food und die typischen Genussmittel nur in moderaten Mengen. 

Manchmal finde ich es sehr ironisch, wie man sich im Alltag durch den ganzen »Convenience Food« kämpft, um all den Nahrungsmitteln auszuweichen, die ursprünglich mal die Zubereitung von Mahlzeiten im Alltag erleichtern sollten und im Grunde ihren typischen Geschmack nur durch tonnenweise Zusätze erhalten. Es ist anstrengend, zeitraubend und teuer, sich täglich frisch und vernünftig zu ernähren ... dabei sollte es doch genau anders herum sein.</description>
      <dc:subject>Blog</dc:subject>
      <dc:date>2009-06-02T20:50:17+00:00</dc:date>
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      <title>Ein »Leserbrief«</title>
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      <description>Buchstäblich seit Wochen, seit dem Valentinstag sogar schon, sitzt in meiner Mailbox eine Nachricht und ich habe immer noch keine Zeit gehabt, mich um eine vernünftige Antwort zu kümmern. Eine Schande, deswegen tue ich das jetzt allem Termindruck zum Trotz.Eva K. mailte mir am 14. Februar: 

»Hallo Frau Heine,
 
ich möchte Ihnen für Ihre Seite  ganz herzlich danken. Sie schreiben wunderbar herzerfrischend und lebendig. Habe mich in unzähligen Sätzen wiedergefunden und bin sehr glücklich über sie &quot;gestolpert&quot; zu sein, kurz bevor ich nach der Diagnose fast mit allem schon abgeschlossen hatte.
 
Ich lasse mich homöopathisch behandeln und mache Pilz&#45;Diät, nach jetzt 10 Tagen mit einem deutlichen Erfolg nach inzwischen 10 Monaten Irrungen und Wirrungen bezüglich des unerklärlichen Durchfalls. Auch mein Hausarzt hat mir nicht zugehört und mich immer wieder gefragt, ob mir denn nicht irgendwo anders noch was weh tun würde, damit er mir wenigstens &quot;irgendwas&quot; hätte verschreiben können. Auch die Gastroenterologin ließ mich überhaupt nicht ausreden und wollte meiner Krankenkasse gleich mal drei sinnlose Behandlungen &quot;abkaufen&quot; &#45; habe keinen der Termine in Anspruch genommen.
Teilweise grenzt dieses Verhalten für mich schon an anzeigewürdig bei der Ärztekammer. Aber ich beschäftige mich lieber mit mir und werde erstmal wieder gesund.
 
Ich freue mich über jeden neuen Artikel auf Ihren Seiten.
Bleiben Sie gesund!«

Vielen Dank für diese nette Mail. Ich schäme mich ja gleich doppelt, weil ich nicht zum Antworten kam und auch, weil ich mir schon ewig lange vorgenommen habe, diese Webseite endlich weiter vollzuschreiben.</description>
      <dc:subject>Blog</dc:subject>
      <dc:date>2009-03-25T12:54:40+00:00</dc:date>
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      <title>The biggest Loser (Pro7)</title>
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      <description>Diese Doku&#45;Show über das Abnehmen wollte ich ja eigentlich gar nicht schauen, aber dann fiel mir ein: Vielleicht sprechen einige der Kandidaten früher oder später auch über ihren Süßhunger, falls vorhanden?Denn ich kann mir nur ganz schlecht vorstellen, dass jemand ohne ständigen Heißhunger bzw. starken Appetit auf Süßwaren in solchen Gewichtsklassen mit 30 bis 100 kg Übergewicht landet. Schlechte Ernährungsgewohnheiten begünstigen Hefepilzbesiedelungen im Darm, und so weiter.

Jetzt habe ich also mittendrin eingeschaltet und kann es irgendwie nicht wirklich fassen. Diese Menschen nehmen um die Wette ab und ein junger Mann wird für einen Gewichtsverlust von 7,8 Kilo in der Woche bejubelt: Das ist doch Wahnsinn? Gesundheitlicher Schwachsinn auf alle Fälle.

Psychologisch ebenfalls hoch interessant, dass die Teams nun die dünnsten oder unsportlichsten Leute loswerden wollen oder müssen, denn je speckiger die Kameraden, desto größer ist die Chance auf einen möglichst hohen gemeinsamen »Verlust«. Gruppendiät allein hat als Kick wohl noch nicht gereicht.

Das Niveau ist bitterlich, und wenn man sich jetzt noch das selbstgefällig verurteilende Publikum dazudenkt ... wird mir einfach nur übel.</description>
      <dc:subject>Blog</dc:subject>
      <dc:date>2009-01-08T20:56:45+00:00</dc:date>
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      <title>Durchfall bei Darmpilz</title>
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      <description>Diarrhö, akuter oder chronischer Durchfall, gehören ja nicht wirklich zu den Themen, über die man gern viel spricht, denn wer berichtet schon gerne von intimen unappetitlichen Details über unkontrollierbaren Stuhldrang?Wenn man es aber trotzdem tut, zum Beispiel nämlich, um anderen davon zu erzählen, dass dieses quälende Symptom nach der Candida&#45;Kur verschwunden ist, erfährt man von erstaunlich vielen Menschen, dass sie auch schon länger darunter leiden. Ein oder zwei meinten, sie würden den chronischen Durchfall darauf zurückführen, dass sie sehr viel »Süßkram« essen. Was sie aber wirklich nicht lassen könnten, denn dann ginge es ihnen schlecht. Diagnose Hefepilz?

Bei solchen für mich inzwischen recht eindeutigen Symptomen fällt es schon schwer, nicht zum Darmpilz&#45;Missionar zu werden und jeden mit dem Thema zu belästigen :&#45;)) 

Generell ist anhaltender Durchfall von zwei Wochen oder mehr ein Warnsignal. 

Durchfall ist keine eigene Krankheit, sondern zeigt in vielen Fällen eine Infektion an. Man spricht von einem Durchfall, wenn die Stuhlentleerung häufiger als dreimal täglich stattfindet, wenn der Stuhl flüssig ist oder auch, wenn die Stuhlmenge stark vermehrt ist. Bei meiner Pilzinfektion traf das alles zu und auch wenn ich keine Schmerzen hatte: Da ich nach jedem Durchfall sofort duschen ging, hat er mich nach einiger Zeit in meinem Alltag auch ziemlich aufgehalten und Zeit gekostet. Und sehr genervt. 

Natürlich (!) bin ich auch damit zu Ärzten gewesen, um zu erfahren, dass der Durchfall vom Stress kommen könne oder von meiner Schilddrüsenunterfunktion, falls diese nicht richtig eingestellt sei (war sie aber). Von der ganzheitlichen Seite her wurde mir geraten, den Körper zu entsäuern und keinen Kaffee mehr zu trinken. Außerdem wurde ich darauf hingewiesen, dass ich in der Schwangerschaft Antibiotika bekommen hatte und die Darmflora dadurch gestört wird, völlig plattgemacht sogar  &#45; ich nahm dafür/dagegen Perenterol, aber geholfen hat das erst in Kombination mit der Pilzbehandlung.

Vor der Candida&#45;Kur konnte ich aber keinerlei Veränderung feststellen, egal was ich gegessen oder getrunken habe, ob ich Kaffee und Fleisch wegliess, Mineralwasser ohne Kohlensäure trank oder die Ballaststoffzufuhr variierte: Der chronische Durchfall blieb mir erhalten, vier bis achtmal am Tag marschierte ich in die gekachelten Räumlichkeiten.

In der Anfangsphase der Anti&#45;Pilz&#45;Kur wurde es zwar deutlich besser, doch normalisierte sich die Verdauung noch nicht vollständig. Das passierte erst, als ich zusätzlich zum Industriezucker auch noch die ganzen probiotischen Produkte wegliess, die als Hilfsmittel empfohlen wurden. Ohne täglichen Joghurt mit Drehfimmel hatte mein Darm offensichtlich eine Chance, sich selbst wieder einzukriegen und nahm sie auch wahr. 

Meine Verdauung ist inzwischen normal, was sicherlich auch an dem morgendlichen Müsli liegt. Normal heißt für mich: Einmal bis zweimal am Tag, nicht zu flüssig und nicht zu fest &#45; und vor allem unter Kontrolle. 

*

Einige Wochen nach der Darmpilz&#45;Therapie zeigen mir Blähungen und leichter Durchfall an, wenn ich zu wenig Ballaststoffe und zu viel Hefe und weißen Zucker gegessen habe. Pilze im Darm besiegt man nie vollständig, man muss mit ihnen leben und gegen sie arbeiten. 

Durchfall, was tun? Wichtig:

Wer chronischen Durchfall von länger als zwei Wochen hat, sollte sich trotz aller nervigen Erfahrungen mit dem Medizinbetrieb zunächst auf andere Auslöser checken lassen und parallel selbst auch mal schauen, woran es liegen könnte: Viele Menschen nehmen Süßstoffe zu sich, und ein Großteil der künstlichen Süßungsmittel kann abführend wirken. Bereits andere Mischverhältnisse des Mineralwassers mit oder ohne Kohlensäure oder ein paar Milchprodukte weniger können Linderung verschaffen. 

Angeblich kann eine Pilzinfektion im Darm auch Laktoseintoleranz auslösen oder verstärken, ebenso wie der Hefepilz die Wirkung von eingenommenen Medikamenten verringern kann. Glutenunverträglichkeiten (Zöliakie) oder andere Nahrungsmittelallergien können zum Unwohlsein beitragen, und ganz oft muss man sich an vollkornige, vollwertige Kost erst gewöhnen, wenn man &quot;alles&quot; umstellt. 

Es gilt also immer einige Faktoren sorgfältig zu bedenken, statt einfach mit einer Anti&#45;Pilz&#45;Kur zu versuchen, einen anhaltenden Durchfall auf Knopfdruck zu beenden.

Durchfall&#45;Ressourcen, pardon: WissenswertesWikipedia zum Thema Durchfall
Hintergründe zum Thema Durchfall
durchfall.com, Imodium für akuten Durchfall, Reisebeschwerden</description>
      <dc:subject>Ständiger Durchfall</dc:subject>
      <dc:date>2008-10-16T07:23:27+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Meine Anti&#45;Pilz&#45;Kur (4 Wochen)</title>
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      <description>Diese Mittel und Maßnahmen haben mir geholfen, innerhalb von vier Wochen die lähmende Erschöpfung und den ständigen Durchfall loszuwerden. Bereits nach einer Woche ging es mir schon wesentlich besser.Medikamente:
Rezeptfrei zu beziehen. Es hat keinen Zweck, nur Tabletten gegen Pilze im Darm zu nehmen, der gesamte Verdauungstrakt muss einbezogen werden, sonst steckt man sich selbst immer wieder neu an. Außerdem sollte die Zahnbürste &quot;entpilzt&quot; und mindestens einmal in der Woche ausgetauscht werden.
Nystatin Stada 500000 I.E. überzogene Tabletten, 3x täglich vier  Wochen lang
Nystatin Suspension als Mundspülung, 5x täglich die ersten drei Wochen
Nystatin Salbe für den Anal&#45;/Intimbereich

Unterstützende Massnahmen:

Pilze bilden so genannte Nester im Darm (siehe Titelgrafik links oben), die sich an den Innenwänden festhaken und in den Fältelungen des Darmsystems festsitzen. Abgesehen von Medizin gegen Mykose kann man ihnen das Leben auch generell erschweren, zum Beispiel durch ballaststoffreiche, gesunde Kost. Damit werden sie manuell abtransportiert, einfach weil sie mitgerissen werden. Ebenso helfen ausreichend Flüssigkeit den ganzen Tag über und verdünnte Gaben von Apfelessig, der nämlich ein bestimmtes Enzym enthält, das die Haken der Pilznester aus der Darmwand löst. 

Morgens zunächst zimmerwarmes Wasser und lauwarmen Tee, um den Darm zu spülen und Pilze abzutransportieren
3x täglich ein Glas lauwarmes Wasser mit einem Schuss Apfelessig, um die Häkchen der Darmpilznester aus der Darmwand zu lösen
Wasserstoffperoxyd 3% aus der Apotheke zur Aufbewahrung von Zahnbürste und Knirscherschiene, tötet Pilze ab
Orthomol Immun als Fläschchen, Vitalkur und Nährstoffpräparat zur Unterstützung des angegriffenen Immunstystems
Ab Anfang der dritten Woche Perenterol® 50 mg Kapseln zum Wiederaufbau der Darmflora
Anti&#45;Pilz&#45;Kur wie in den Büchern empfohlen. Achtung: Die Candida&#45;Diät darf man nicht ohne begleitende Medikamente machen, so weit ich weiß: Sonst besteht Gefahr, dass der ausgehungerte Pilz sich durch die Darmwände und in andere Organe bohrt. Wenn man zuckerfrei isst, muss die Hefepilzbevölkerung im Darm immer parallel eingedämmt werden, durch Nystatin zum Beispiel.

Wenig Kaffee, wenig Milch, viele Ballaststoffe, immer wieder Milchzucker im Joghurt oder Mittagessen und konsequent auf Industriezucker und Hefe verzichtet. Kein Obst, keine anderen Zuckersorten, auch kein Honig etc und kaum Fleisch oder Wurst, dafür mindestens einmal am Tag Rohgemüse, einmal gekochtes Gemüse und immer das Anti&#45;Pilz&#45;Müsli.

Es gibt eben so viele Expertenmeinungen, die Hefepilze im Darm für eine normale Besiedelung halten wie Erfahrungen, dass man sich mit einer größeren Pilz&#45;Population elend, erschöpft und ausgelaugt fühlt und im Grunde nur noch den Pilz füttert, wenn man selbst Energiereiches ist. 

Fest steht: Auch wenn fast jeder Mensch Candida Albicans im Darm hat  &#45;   wenn die Biester so stark in der Überzahl sind, fühlt man sich einfach nur sehr, sehr schlecht.</description>
      <dc:subject>Therapie</dc:subject>
      <dc:date>2008-10-13T14:23:21+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Surftipps, Links und Artikel über Candida Albicans im Internet</title>
      <link>http://candida-darmpilz.abgehakt.net/index.php/mykose/blogging/surftipps-links-und-artikel-ueber-candida-albicans-im-internet/</link>
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      <description>Fachartikel zum Thema Hefepilze im DarmLeider sind die gefundenen Artikel fast alle veraltet:

Oekotest.de schreibt auf die Frage »Fördert eine kohlenhydratreiche Ernährung die Gefahr einer Pilzerkrankung? Sind sogenannte Anti&#45;Pilz&#45;Diäten daher sinnvoll?« am 25.10.1999 »Die Gefahr einer Pilzerkrankung erhöht sich nicht durch den Verzehr von Zucker und kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln wie Weißbrot, Nudeln oder Reis.« und weist darauf hin, dass der Nutzen einer Anti&#45;Pilz&#45;Diät wissenschaftlich nicht belegt ist. (Zumindest gibt der Autor aber zu, dass eine stark erhöhte Anzahl von Keimen im Darm krankheitserregend ist und ein geschwächtes Immunsystem die Wahrscheinlichkeit auf einen solch starken Befall erhöht.)

*

Lifeline Special Essen bei Krankheit zum Thema »Anti&#45;Pilz&#45;Diät &#45; Mehr Mode als Heilmethode«, Stand 15&#45;05&#45;2002: »Pilze der Gattung Candida albicans, die oft für Beschwerden verantwortlich gemacht werden, finden sich in gesunder Darmflora. Ernsthafte Beschwerden treten nur auf, wenn diese nicht intakt oder das Immunsystem geschwächt ist.«

*

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.: »Können Candida albicans&#45;assoziierte Beschwerden durch eine sogenannte „Anti&#45;Pilz&#45;Diät“ therapiert werden?« in der Beratungspraxis 08/2001: »Nach dem heutigen Wissenstand beruht das sog. Candida&#45;albicans&#45;assoziierte Beschwerdebild ausschließlich auf Spekulationen. Empfohlen wird bei Candida albicans&#45;assoziierten Beschwerden eine vollwertige Ernährung nach den Richtlinien der DGE.« (Einen aktuellen Artikel suche ich noch.)</description>
      <dc:subject>Informationen online</dc:subject>
      <dc:date>2008-10-13T05:05:03+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Erbsensuppe für faule Säcke und für die Anti&#45;Pilz&#45;Diät</title>
      <link>http://candida-darmpilz.abgehakt.net/index.php/mykose/blogging/erbsensuppe-fuer-faule-saecke-und-fuer-die-anti-pilz-diaet/</link>
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      <description>Die schnellste aller Erbsensuppen, auch »Erbsensuppe nach Großmutters Art« oder »Erbseneintopf für Dummies, traditionell« lässt sich im Löffelumdrehen für die Anti&#45;Pilz&#45;Diät abändern. Wer sich lieber an die Empfehlung hält, die Kur vegetarisch durchzuführen, lässt die Wurst weg.250 g getrocknete grüne Erbsen 
(mit Schale, ein halbes Paket vom türkischen Supermarkt)
250 g Möhren in feinen Scheibchen
250 g Porree in feinen Scheibchen (3&#45;4 Stangen), 500 g für die Candida&#45;Kur&#45;Suppe
500 g Kartoffeln, geschält und fein gewürfelt
200 g Fleischwurst, gewürfelt
1&#45;2 gehäufte EL Gemüsebrühe (gekörnt, bio)
1 frisches Sträußchen Majoran, mit Bindfaden zusammengebunden

Das sind die klassischen Zutaten. Für die Version nach der Anti&#45;Pilz&#45;Diät sollte es die Fleischwurst mit viel Knoblauch sein und man benötigt noch drei bis vier Zwiebeln, die man fein hackt und in denen man die Fleischwurstwürfelchen vorher anbrät. Außerdem kann man die Menge für den Porree / Lauch locker verdoppeln und muss sicher stellen, dass die gekörnte Brühe keinen Zucker enthält.

Mitten im Kochvorgang: Sehr gemüselastig, noch nicht sämig.


Erbsen kurz waschen und 6&#45;8 Stunden in anderthalb bis zwei Litern quellen lassen. Dann im Aufweichwasser eine Stunde bei mittlerer Temperatur kochen. Die Gemüsebrühe im Wasser auflösen. Kartoffelwürfel, Möhren, Porree dazugeben und unterrühren, dann das Sträußchen Majoran mitkochen. Dreißig Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen, in dieser Zeit dürfte der Majoran sich von den Stöckchen des Sträußchens gelöst haben. Die Stöckchen herausfischen und die restlichen Kräuter abstreifen und mit in die Suppe geben.

Die Fleischwürfel in reichlich Zwiebeln mit einem Hauch Olivenöl (nur falls nötig) anbraten und in die Suppe geben. Alles auf höchster Stufe einmal aufkochen, dann auf niedriger Hitze eine halbe Stunde köcheln und vollständig erkalten lassen. Später noch einmal aufkochen und erkalten lassen, wenn die Zeit reicht.

*

Pilze mögen Lauch, Knoblauch und Zwiebeln nicht. Durch die zwiebeligen Zutaten und die vielen Ballaststoffe der Erbsen und Kartoffeln wird die Anti&#45;Pilz&#45;Diät unterstützt.

Die Erbsensuppe schmeckt immer besser, je öfter man sie aufwärmt. Wir machen immer gleich die doppelte Portion und frieren die Hälfte für stressigere Tage ein, die ja stets unweigerlich eintreten. Aber erst nach dem zweiten oder dritten Mal Aufwärmen und Abkühlen.</description>
      <dc:subject>Deftiger Lauch&#45;Erbsen&#45;Topf</dc:subject>
      <dc:date>2008-10-11T18:00:10+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Süßhunger rund um die Uhr</title>
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      <description>Nur wer das Gefühl kennt, kann sich vorstellen, wie nervtötend Zuckersucht sein kann, wenn sie Körper und Geist so völlständig »kontrolliert« wie bei einer übergroßen Hefepilzbesiedelung im Darm.Gut gegessen, aber ein Nachtisch muss sein? Satt und angenehm abgefüllt mit einer schönen Mahlzeit, doch wenigstens ein Stückchen Schokolade zum Dessert mit einem süßen Kaffee, sonst ist man nicht zufrieden?

Inzwischen kenne ich mehrere Menschen, deren Heißhunger auf Süßes sie buchstäblich kontrolliert und für die es inzwischen ganz normal geworden ist, täglich zu naschen, nach jeder Mahlzeit nachzulegen oder sogar den Tag mit einem süßen Snack zu beginnen, weil sie mit einem unbändigen Appetit auf »irgendwas zum Naschen« aufgewacht sind.

Umso mehr weiß ich es zu schätzen, dass ich meinen Süßhunger vollständig losgeworden bin durch die vierwöchige Antipilz&#45;Kur, die ich mir selbst verordnet habe. Nicht nur habe ich bereits nach 48 Stunden keinen Zucker mehr vermisst &#45; es fiel und fällt mir auch total leicht, an einem mit Kuchen voll gedeckten Tisch zu sitzen und allen anderen beim Süßwarenverzehr zuzusehen.

Die vierwöchige Kur ließ sich mühelos durchhalten, der Süßhunger ist nicht zurückgekehrt &#45; vielleicht, weil ich weiterhin das Fungi&#45;Müsli frühstücke und ansonsten darauf achte, nicht allzuviel Industriezucker in der Nahrung zu haben. 

Wie befreiend das ist und wie man das geniessen kann, nicht mehr von Zucker abhängig zu sein, versteht wahrscheinlich nur jemand, der selbst unter starken Süßhunger&#45;Attacken leidet. 

Vorher, und das ist das Seltsame, fand ich es fast normal. Der Mensch tendiert eben dazu, sich an alles zu gewöhnen. Dabei sollten Süßwaren, Kuchen, schokoladensüße Aufstriche und Co grundsätzlich nicht zum täglichen Ernährungsprogramm gehören, sondern immer eine angenehme Ausnahme sein, die man sich dann auch ganz bewusst gönnt. 

Hinweis zu Heißhunger auf Süßwaren:

Es kann verschiedene Gründe für Süßhunger geben, angefangen von Unterzuckerung bis zu Schilddrüsenproblemen. 

In meinem Fall war es so, dass die Antipilz&#45;Kur mich von dem ständigen Heißhunger auf Süßwaren (aber auch von der Salzsucht) befreite, aber das ist erst mal ein Einzelfall &#45; ich persönlich halte es nicht für schlau, eine Candida&#45;Kur zu beginnen, wenn man gar keines der anderen Symptome für eine Darmpilzinfektion hat. 

*

Über Erfahrungsberichte in den Comments oder per Mail freue ich mich.</description>
      <dc:subject>Heißhunger auf Süßes</dc:subject>
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