Ein »Leserbrief«

Mittwoch, 25. März 2009

Buchstäblich seit Wochen, seit dem Valentinstag sogar schon, sitzt in meiner Mailbox eine Nachricht und ich habe immer noch keine Zeit gehabt, mich um eine vernünftige Antwort zu kümmern. Eine Schande, deswegen tue ich das jetzt allem Termindruck zum Trotz.

Eva K. mailte mir am 14. Februar:

»Hallo Frau Heine,

ich möchte Ihnen für Ihre Seite ganz herzlich danken. Sie schreiben wunderbar herzerfrischend und lebendig. Habe mich in unzähligen Sätzen wiedergefunden und bin sehr glücklich über sie "gestolpert" zu sein, kurz bevor ich nach der Diagnose fast mit allem schon abgeschlossen hatte.

Ich lasse mich homöopathisch behandeln und mache Pilz-Diät, nach jetzt 10 Tagen mit einem deutlichen Erfolg nach inzwischen 10 Monaten Irrungen und Wirrungen bezüglich des unerklärlichen Durchfalls. Auch mein Hausarzt hat mir nicht zugehört und mich immer wieder gefragt, ob mir denn nicht irgendwo anders noch was weh tun würde, damit er mir wenigstens "irgendwas" hätte verschreiben können. Auch die Gastroenterologin ließ mich überhaupt nicht ausreden und wollte meiner Krankenkasse gleich mal drei sinnlose Behandlungen "abkaufen" - habe keinen der Termine in Anspruch genommen.
Teilweise grenzt dieses Verhalten für mich schon an anzeigewürdig bei der Ärztekammer. Aber ich beschäftige mich lieber mit mir und werde erstmal wieder gesund.

Ich freue mich über jeden neuen Artikel auf Ihren Seiten.
Bleiben Sie gesund!«

Vielen Dank für diese nette Mail. Ich schäme mich ja gleich doppelt, weil ich nicht zum Antworten kam und auch, weil ich mir schon ewig lange vorgenommen habe, diese Webseite endlich weiter vollzuschreiben.

Mit unerklärlichen Symptomen und ständigem Durchfall kann man sich leider endlos beschäftigen, wenn man Pech und schlecht informierte Ärzte hat. Andererseits habe ich jetzt schon zweimal die Aussage gehört »Eine Anti-Pilzkur kann in keinem Fall schaden, das sollte jeder ab und an machen.« und glaube: Man geht kein großes Risiko ein, wenn man es einfach mal probiert.

Nur aufgeben geht nicht, dafür ist das Leben zu schön.




Kommentare:


Ich laufe schon seit der Geburt meiner Tochter von einem Arzt zum anderen. Alles mögliche wurde bereits untersucht aber ich bin “gesund”.
Ich weiss es besser aber keiner hört mir zu.
Sogar unser Haus liessen wir untersuchen aufgrund meiner Panik vor Wohngiften.

Nachdem meine Tochter nun Mundsoor bekam stiess ich durch Zufall auf die Möglichkeit, dass meine zahlreichen Beschwerden mit Hefepilzbefall zu tun hätten aber leider weigert sich meine Ärztin dies zu testen weil sie der Meinung ist sowas gibts nicht und sieh diagnostiziert mir ja jedesmal eh meine Beschwerden kommen vom Stress.

Ich habe mir dann einfach auf eigene Faust aufgrund des immer stärker werdenden Zungenbrennen und Kribbeln und Schluckbeschwerden nur das Gel angewendet und ich habe nun schon das Gefühl meinem Hals geht es besser.

Morgen gehe ich los und hole alles um eine Anti Pilz Diät zu starten. Ich hoffe wirklich dass es mir danach auch wieder gut gehen wird…

Melanie  am  22. Januar 2010



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Nystatin

Persönlicher Erfahrungsbericht:

Hefepilzbefall im Darm, Pilzinfektion im Darm, auch Candida Albicans oder Darmpilz - die Therapie und Antipilz-Diät.

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