Müsli selbst mischen zum Frühstück: Lecker und nahrhaft
Freitag, 10. Oktober 2008
In mehreren Fachbüchern über die Candida-Kur wird ein spezielles Müsli empfohlen, dessen Zusammenstellung dafür sorgt, dass der Pilz nicht ernährt wird, der »Wirtskörper« jedoch mit wertvollen Mineralstoffen und Nährwerten versorgt wird.
Bei dem unten stehenden Rezept handelt es sich nicht um das Original-Rezept aus den Büchern über Antipilz-Diät (die ich hier noch verlinken werde), sondern um unsere eigene Mischung. Ein Fungi-Müsli schmeckt uns generell ganz gut und ist gesund. Wer keine Pilzkur macht, kann sich noch Rosinen oder Früchte dazumischen. Deswegen haben wir dieses Antipilz-Diätrezept ganz pragmatisch zu unserem Standard-Frühstück für jeden Tag gemacht.Allerdings besteht das Original-Müsli aus 75 g von diesem, 150 g von jenem und wir möchten nicht immerzu angebrochene Packungen Kleie und Flocken im Vorratsschrank herumliegen haben. Deswegen haben wir die Mengen pragmatisch angepasst. Wir lassen jede Portion in Wasser vorquellen, daher ein bisschen mehr Kleie. Die Kürbiskerne werden nicht gehackt, weil wir sie lieber einfach so mögen. Wer eine Zutat nicht mag, lässt sie weg.
Unser Rezept ergibt ca. 60 Portionen à 75 Gramm, also Frühstück für zwei Erwachsene für einen ganzen Monat. Das lässt sich besser planen und die angebrochenen Packungen im Vorratsschrank halten sich in Grenzen, weil von fast allen Zutaten eine ganze Packung in die Müsli-Mischung wandert.
Zutaten fürs Candida-Müsli:
500 g Weizenflocken
500 g Gerstenflocken
250 g Roggenflocken
500 g kernige Haferflocken
400 g geschrotete Leinsaat
250-300 g Haferkleieflocken
250 g Weizenkleie
400-500 g geröstete Sojakerne
150-200 g Kürbiskerne
150-200 g Sonnenblumenkerne
150-200 g Cashewkerne ungesalzen
150-200 g Mandelkerne ungeschält
250 g Milchzucker
Die Cashew-Nüsse und Mandeln werden grob gehackt.
Wir haben es anfangs mit einem Wiegemesser für Kräuter versucht, mit Zwiebelhackern und normalen Messern, das war etwas mühselig. Sehr schnell und super komfortabel geht es jetzt mit einer Nussmühle.
Man bekommt alle Zutaten im Reformhaus, die meisten aber auch günstiger in Drogeriemärkten (DM, Schlecker, Rossmann). Seltener aufzutreibende Flocken wie Gerstenflocken bestellen wir bei Gourmondo.de und kaufen dabei stets noch frische Kräuter und exotische Gewürze mit, von denen sämtliche deftigen Rezepte der Antipilz-Diät profitieren.
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Alle Zutaten vermengen, in Vorratsbehältern einlagern. Morgens jeweils ca. 50-75 Gramm für eine Person/Portion abwiegen, mit etwas Wasser vorquellen lassen und dann mit 100 bis 150 Gramm Joghurt und ggf. noch einem extra Löffel Milchzucker zum Frühstück essen.
Probiotischen Joghurt haben wir längst wieder weggelassen und nehmen ganz normalen, der langfristig scheinbar bekömmlicher ist, als durchgehend ein künstlich aufbereitetes 'Hilfsmittel' für den Darm zu essen. So doll kann es nicht sein, immer im Darmklima herumzufuhrwerken und probiotischer Joghurt hilft wohl nur, wenn man ihn lebenslang zuführt. Dann doch lieber ohne.

Unsere Methode hat zwar den Nachteil, dass man einmal im Monat eine große Menge Müsli »verwalten« muss: Wir brauchen einen Tummytub-Badeeimer für Babys, um diesen Haufen Antipilz-Müsli zu mischen und dann füllt er gleich vier große Vorratsdosen.
Aber sie hat den Vorteil, dass ein leckeres und gesundes Frühstück für mehrere Wochen auf einen Schlag abgewickelt wird und wir fast keine angebrochenen Tütchen verwahren müssen und außerdem noch ziemlich genau wissen, wann wir Nachschub brauchen - also bleiben wir dabei.
Wer für seine Candida-Kur exakt das von Experten ausgearbeitete Antipilz-Diät-Müsli wünscht, wird in den verlinkten Fachbüchern fündig.




