Meine Anti-Pilz-Kur (4 Wochen)

Montag, 13. Oktober 2008

Diese Mittel und Maßnahmen haben mir geholfen, innerhalb von vier Wochen die lähmende Erschöpfung und den ständigen Durchfall loszuwerden. Bereits nach einer Woche ging es mir schon wesentlich besser.

Medikamente:
Rezeptfrei zu beziehen. Es hat keinen Zweck, nur Tabletten gegen Pilze im Darm zu nehmen, der gesamte Verdauungstrakt muss einbezogen werden, sonst steckt man sich selbst immer wieder neu an. Außerdem sollte die Zahnbürste "entpilzt" und mindestens einmal in der Woche ausgetauscht werden.


  • Nystatin Stada 500000 I.E. überzogene Tabletten, 3x täglich vier Wochen lang

  • Nystatin Suspension als Mundspülung, 5x täglich die ersten drei Wochen

  • Nystatin Salbe für den Anal-/Intimbereich


Unterstützende Massnahmen:

Pilze bilden so genannte Nester im Darm (siehe Titelgrafik links oben), die sich an den Innenwänden festhaken und in den Fältelungen des Darmsystems festsitzen. Abgesehen von Medizin gegen Mykose kann man ihnen das Leben auch generell erschweren, zum Beispiel durch ballaststoffreiche, gesunde Kost. Damit werden sie manuell abtransportiert, einfach weil sie mitgerissen werden. Ebenso helfen ausreichend Flüssigkeit den ganzen Tag über und verdünnte Gaben von Apfelessig, der nämlich ein bestimmtes Enzym enthält, das die Haken der Pilznester aus der Darmwand löst.

  • Morgens zunächst zimmerwarmes Wasser und lauwarmen Tee, um den Darm zu spülen und Pilze abzutransportieren

  • 3x täglich ein Glas lauwarmes Wasser mit einem Schuss Apfelessig, um die Häkchen der Darmpilznester aus der Darmwand zu lösen

  • Wasserstoffperoxyd 3% aus der Apotheke zur Aufbewahrung von Zahnbürste und Knirscherschiene, tötet Pilze ab

  • Orthomol Immun als Fläschchen, Vitalkur und Nährstoffpräparat zur Unterstützung des angegriffenen Immunstystems

  • Ab Anfang der dritten Woche Perenterol® 50 mg Kapseln zum Wiederaufbau der Darmflora

Anti-Pilz-Kur wie in den Büchern empfohlen. Achtung: Die Candida-Diät darf man nicht ohne begleitende Medikamente machen, so weit ich weiß: Sonst besteht Gefahr, dass der ausgehungerte Pilz sich durch die Darmwände und in andere Organe bohrt. Wenn man zuckerfrei isst, muss die Hefepilzbevölkerung im Darm immer parallel eingedämmt werden, durch Nystatin zum Beispiel.

Wenig Kaffee, wenig Milch, viele Ballaststoffe, immer wieder Milchzucker im Joghurt oder Mittagessen und konsequent auf Industriezucker und Hefe verzichtet. Kein Obst, keine anderen Zuckersorten, auch kein Honig etc und kaum Fleisch oder Wurst, dafür mindestens einmal am Tag Rohgemüse, einmal gekochtes Gemüse und immer das Anti-Pilz-Müsli.

Es gibt eben so viele Expertenmeinungen, die Hefepilze im Darm für eine normale Besiedelung halten wie Erfahrungen, dass man sich mit einer größeren Pilz-Population elend, erschöpft und ausgelaugt fühlt und im Grunde nur noch den Pilz füttert, wenn man selbst Energiereiches ist.

Fest steht: Auch wenn fast jeder Mensch Candida Albicans im Darm hat - wenn die Biester so stark in der Überzahl sind, fühlt man sich einfach nur sehr, sehr schlecht.

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Nystatin

Persönlicher Erfahrungsbericht:

Hefepilzbefall im Darm, Pilzinfektion im Darm, auch Candida Albicans oder Darmpilz - die Therapie und Antipilz-Diät.

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