Candida Albicans - Erfahrungsbericht Darmpilz

Donnerstag, 09. Oktober 2008
Arzt fragen: Das habe ich selbst auch getan. Genau genommen erzählte ich nacheinander drei verschiedenen Ärzten, wie schlecht es mir geht. Wirklich interessiert hat es sie aber leider nicht, siehe »Meine Ausgangssituation«.

»Liebe Frau Doktor J.,

vielen Dank für den letzten Termin bei Ihnen, als Ihnen die Zeit fehlte, sich mit mir ins Behandlungszimmer zu setzen und Sie mir und den staunend lauschenden Rentnern im Wartezimmer die Ergebnisse meiner Untersuchung auf Darmpilze einfach mal eben spontan an der Termintheke vorgelesen haben. Als Kassenpatientin muss man sich an so was in Zukunft vermutlich gewöhnen.

Die Blutuntersuchung auf Hefepilz im Darm ist laut Laborbericht also negativ ausgefallen und normalerweise hätte ich nun ein anstrengendes Gespräch mit Ihnen führen müssen: Darüber, dass ich persönlich drei Menschen kenne, bei denen solche Blutuntersuchungen zur Feststellung einer Darmpilzinfektion negativ ausfielen. Bei denen sich später aber durch eine Stuhluntersuchung das Gegenteil herausstellte ... ebenso wie ich von einigen Personen weiß, die eine negative Stuhlprobe abgegeben hatten, dann durch eine Blutuntersuchung aber irgendwann von einer inneren Candida-Bevölkerung in schädlichen Ausmaßen erfuhren.

Da Sie aber so gar keine Zeit hatten und nunmehr die dritte Ärztin waren, die an mir lieber immer noch ganz andere Blutuntersuchungen auf irgendwelchen Verdacht hin durchführen möchte, statt mir einmal wirklich zuzuhören, obwohl ich gleich Dutzende der typischen Symptome für einen Hefepilz, eine Darmmykose aufweise, habe ich die Behandlung nun selbst durchgeführt.

Nicht erschrecken. Ich lebe noch. Mehr als das: Es geht mir großartig.

Nach fast zwei Jahren, in denen ich gegen chronische Erschöpfung und durchgehenden Süßhunger kämpfte, immer müde und ausgebrannt war und mich ununterbrochen mit wechselnden diffusen Beschwerden herumplagte, täglich mehrmals Durchfall hatte und immer wieder vor Erschöpfung im Sitzen eingeschlafen bin, habe ich nun mein Leben wieder.

In der letzten Woche meiner vierwöchigen selbst konzipierten Kur unterhielt ich mich mit einer Internet-Bekannten, die mir von ihrer Übermüdung berichtete und von ihrem Heißhunger auf Zuckerwaren, der sie rund um die Uhr im Griff hatte. Ich erzählte ihr von meiner Antipilz-Kur und sie erkannte ausreichend viele Symptome wieder, um es auch zu probieren. Auch ihr geht es nun wieder gut.

Dieser Zwischenfall ist der Grund, warum ich lieber eine Internet-Seite mit einem Erfahrungsbericht mache, als mich ein drittes Mal wegen Zeitmangel von Ihnen nach Hause schicken zu lassen: Mindestens zwei Menschen haben bereits davon profitiert, dass ich mich selbst gründlich informiert habe. Vielleicht werden es ja noch mehr.

Ihnen aber, Frau Doktor J., muss ich wohl danken.

Hätten Sie Zeit für mich gehabt und mir wirklich zugehört, als ich verzweifelt und ausgelaugt zu Ihnen kam, hätte es vermutlich noch viele Monate und weitere aufwändige Untersuchungen gedauert, bis Sie einer Behandlung gegen Pilze im Darm zugestimmt hatten.

Da Sie mich aber zweimal nacheinander lieber schnell wieder heimschickten, aktivierten Sie meine Selbstheilungskräfte. Zuerst im Hirn, dann auch für den Darm. Schönen Dank dafür.

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Nystatin

Persönlicher Erfahrungsbericht:

Hefepilzbefall im Darm, Pilzinfektion im Darm, auch Candida Albicans oder Darmpilz - die Therapie und Antipilz-Diät.

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